Drei (einfache?) Wege die Welt ( und dich) zu verändern

Von Thomas Heise | Der alte Narr

Aug 08
mit 50 das Leben rocken

Mit 50 die Welt rocken – Drei einfache Wege

Wow, gleich zu Beginn ein solches Thema – die Welt verändern. Kannst du dir vorstellen, dass du – ja, ich meine dich – die Welt verändern kannst? Ich bin mir sicher, es ist so. Gib mir bitte die Chance, dir meine Erfahrungen dazu zu geben.

Klar, die meisten Menschen sind sich sicher, dass sie in einem bestimmten Umkreis, so etwa in der Familie, in der Firma, im Verein oder anderen Bereichen eine gewisse Bedeutung haben. Ich bin mir allerdings recht sicher und das darf ich täglich erleben, dass fast alle wehement den Gedanken abwehren, eine Bedeutung für, bzw. einen Einfluss auf die Welt zu haben. Was, wenn dieser Gedanke nicht richtig wäre?

Glaubst du diesen Schmarn mit dem Alter?

In der heutigen Zeit ist alles ausgerichtet auf Wachstum, mehr schaffen, mehr Gewinn, der Erste sein, besser sein, schlank und schön sein und so weiter und sofort. Wie fühlt sich das für dich an? Kommt da ein leichtes Gefühl hoch oder eher Schwere. Bei mir kommt da eher Schwere. Ich will das gar nicht. Ich will diesem Hype gar nicht entsprechen. Aber was will ich dann?

Ebenso ist es heute anerkannte „Normalität“ – Mit 45 Jahren kommen so die ersten Alterserscheinungen. Da wird das Augenlicht schlechter, der Körper wächst mehr nach vorne und den Seiten, es zwickt hier und da.

Das ist eben das Alter – Hörst du dann die Leute sagen. Das ist eben so. Das ist „normal“.

Was, wenn du das nur zu deiner Realität gemacht hast? Was wäre, wenn du nur eine Geschichte weitererzählst, die du für wahr hältst? Fühle auch hier einmal in dich hinein und frage dich – „Will ich, dass diese Geschichte vom Alter wahr ist?“

Etwas für mich sehr Interessantes ist die Tatsache, dass die gesellschaftliche „Normalität“ auf der einen Seite diese Dynamik und die bedingungslose Orientierung an Werten wie Gewinner sein, Schönheit sein, der Beste und Schnellste sein usw. festhält, auf der anderen Seite klar ausdrückt – Ohne die Alten geht es nicht. So ganz offen wird es ja leider nicht kommuniziert, aber es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass Erfahrung im Leben und im Beruf so manches Wissen eines Studiums toppen kann.

Werde dir darüber im Klaren, du hast eine Bedeutung, du hast eine sogar sehr große Bedeutung in unserer Gesellschaft. Jedoch kommt an dieser Stelle die Herausforderung und die möchte ich auch sehr deutlich benennen.

Du hast genau die Bedeutung, die du dir selber gibst.

Das ist soetwas, wie die Bestätigung unserer Da-Seins-Berechtigung. Schaust du oberflächlich auf dieses quirlige Leben da „draußen“, kommst du schnell zu dem Schluß – das wird mir zu hecktisch, zu laut, Pokemon mag ich auch nicht – Ich werde langsam alt und das Leben läuft langsam an mir vorbei.

Frage dich auch hier einmal im Stillen – Was, wenn ich hier nur einer (gut inszenierten) Täuschung aufgelaufen wäre? Was wäre, wenn ich es für mich ganz anderes entscheiden würde?

Ok, sagst du jetzt, das hast du schon 1.000 mal gelesen, das ist nichts Neues. Mag sein – Aber – steter Tropfen höhlt der Stein…

Drei einfache Wege deine Welt (mit 50?) zu rocken

Vorweg ein kleiner Wehmutstropfen – Du wirst die (deine) Welt nicht rocken, wenn du nicht zumindestens in den Spiegel schaust und fragst – Ist die Welt, so wie ich sie heute sehe die Welt, wie ich sie haben möchte und welchen Anteil habe ich daran?

Aber weißt du was, ich denke, es ist nichts für dich. Es ist einfach zu schwer, zu anstrengend und der Nachbar hat es auch schon versucht und ist gescheitert… Klicke lieber weg (bevor es dich auf den Gedanken bringen könnte – Da ist vielleicht doch was dran?).

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Du bist immer noch hier, super. Dann lass es uns angehen. Bitte verstehe, was ich dir anbiete, ist vielleicht ein Buffet, ein bunter Strauß von Möglichkeiten, die meiner Erfahrung und der Erfahrung der Menschen, mit den ich sprechen und arbeiten durfte, entspringen. Nichts ist absolut gemeint. Finde für dich heraus, was funktioniert, was gut tut.

#Weg Eins

Das „Schwerste“ gleich als ersten Punkt – Pfeif darauf, wie die Anderen über dich denken!

Ich vermute, dass du jetzt über mich denkst, ich sei auf dem totalen EGO-Tripp. Bin ich nicht! Wusstest du, dass eine der absolut größten Motivationen für uns Menschen ist – Alles zu tun, nur um geliebt zu werden?

Du kannst dem Großteil der Menschen einen 100 Euro Schein vor die Nase halten und sie vor die Wahl stellen:

  • Entweder du greifst die 100 Euro und nimmst sie als Deins oder…
  • Wenn du diese 100 Euro annimmst, dann werden wir dich nicht mehr lieb haben, dann bist du raus. Und es natürlich auch so meinen.

Was würdest du tun? 100 Euro oder geliebt werden?

Sicher ist, dass über 90% der Menschen auf die 100 Euro verzichten würden! Das ist doch gut, sagst du jetzt. Nein, das ist es nicht. Genau dies ist nämlich der Punkt, weshalb wir als „Masse“, auch Mainstream genannt, so wunderbar manipuliert werden können. Zeige den meisten Menschen gegenüber auf – Wenn sie das tun, sind sie raus – und schon sind sie wieder dabei, laufen sie wieder in der „Reihe“ der Normalität mit.

Ich hätte da eine alternative, etwas andere Sicht/Möglichkeit für dich. Wie wäre dies:

Einerseits sind wir Menschen und zwar jeder für sich einzigartig. Dies bedeutet, wir können dem Menschsein auch mit unseren einzigartigen Fähigkeiten (DIE DU AUCH HAST) beitragen. Stelle dir einfach einmal diese bunte Welt vor, wenn jeder Mensch SEINS (sein SEIN) zum Leben beiträgt.

Auf der anderen Seite sind wir alle miteinander so stark verbunden (in Abhängigkeit), verwoben, dass jeder Einfluss auf jeden Anderen hat. Wenn dir – jeder Andere – zu weit ist, dann sieh nur Familie und Kollegen.

Alle Menschen, die du kennst, dich eingeschlossen, leben ihre freudvolle Individualität. Und ich bin sicher, dies würde nicht ausarten in – Gib mir alles – weil es dafür keinen Grund gibt. Jeder schaut darauf, das Beste aus sich, seinem Leben und seinem Körper zu machen. Jeder sagt, ich bin für mich selbst verantwortlich – für meine Gesundheit – mein Denken und alles, was mich ausmacht.

Kannst du dich hier ein Stück weit hineindenken (fühlen)? Was würde es für dich bedeuten, wenn du deine Welt so gestalten würdest? Würde dies etwas ändern an deinem Leben?

Also erster Tipp an dich – Sei immer du selbst, nur dann gibst du wirklich den Anderen.

#Weg Zwei

Stelle dir bei allem, was du tust immer die Frage – Wie kann ich der beste Beitrag für die Anderen sein?

Das klingt jetzt gerade wie das ganze Gegenteil von Tipp Eins oder? Nein, das ist eine völlig andere Betrachtung. Hintergrund dieser Frage ist, wie erreiche ich als Mensch oder mit einem Business (Geschäft) eine Sogwirkung in meine Richtung? Wie ziehe ich Menschen bzw. Kunden an wie ein Magnet?

Erst in dem Moment, wenn du den Nutzen für die anderen Menschen, für deine Kunden in den Vordergrund stellst, wirst du auch „beschenkt“. Anders ausgedrückt,  baue dein Tun, dein Geschäft, dein Business darauf auf, einen maximalen Beitrag, einen Mehrwert für deine Zielgruppe (kann auch die Familie sein) zu bieten. Dann wirst du immer eine frohe Familie, Kunden, Umsätze und Freude am Leben und am Geschäft haben.

Also der zweite Tipp – Richte alles, was du tust darauf aus, ein Beitrag zu sein. Bist du dieser Beitrag, dann fließt es zu dir zurück. Jetzt darfst (musst) du annehmen, ansonsten stoppst du den Zufluss wieder.

#Weg Drei

Der wahrscheinlich wichtigste Tipp – Achte darauf, dass du bei dem, was du tust Spaß und Freude hast.

Sind wir hier bei „Wünsch dir was„? JA! Wer sollte denn dafür verantwortlich sein, dass der Spaß in deinem Leben nicht zu kurz kommt? Ausschließlich du. Im „richtigen Leben“ triffst du oft auf Menschen, die bewegen sich die ganze Woche mit hängenden Kopf und nach unten gezogenen Mundwinkeln. Die gehen Montags nur auf Arbeit, weil sie wissen, dass am Freitag der Arbeitskampf wieder vorbei ist.

Überlege mal, der durchschnittliche Deutsche hat 2014 ganze 1.302 Stunden auf seiner Arbeit verbracht. Was macht es mit dir, wenn du jedes Jahr 78.120 Minuten in Frust und Unlust verbringst? Vielleicht hältst du dies sogar viele Jahre durch. Könnte es sein, dass dies dich und dein Leben verändert, ärmer macht?

Wenn wir ehrlich sind, in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist niemand wirklich gezwungen, dies zu erdulden. Du hast wieder zwei Möglichkeiten.

  • Finde heraus, was du an DIR ändern kannst, wie du ein besserer Beitrag auf Arbeit, in deiner Selbständigkeit sein kannst, um alles zu ändern.
  • Suche dir einen neuen Job, ein neues Arbeitsumfeld.

Erst wenn du Spaß bei der Arbeit hast, wirst du wirkliche Lebensfreude aufbauen können. Spaß und Freude bei der Arbeit meint nicht, dass du jede Minute happy bist und mit einem Dauergrinsen durch die Gegend läuftst, aber überdurchschnittlich sollst du die Zeit auf Arbeit mit Freude und Inspiration verbringen.

Also der dritte Tipp – Prüfe für dich – Habe ich echte Freude und Spaß an dem, was ich beruflich mache? Ist dies nicht gegeben, wähle eine der beiden Möglichkeiten (weiter oben) aus und triff eine Entscheidung.

Fazit

Das Geniale am Leben ist, wir haben alles selbst in der Hand. Gleichzeitig ist dies auch die wohl größte Herausforderung, denn WIR selbst sind gefordert.

Leben ist Veränderung, Veränderung ist Leben.

Viel Erfolg
Thomas

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Über den Autor

Da "draußen" sind so viele Menschen, die heute 45, 50 oder 60 Jahre alt sind. Sie alle haben so unendlich viel Lebenserfahrung angesammelt und doch sind viele müde geworden. Die ersten Zipperlein des "Alters" plagen, der Job nervt, sie sind ausgebrannt usw. Meine Vision ist es euch Ideen zu geben, mehr Power und Lebensfreude, Lust auf Neues zu wecken und den Mut, vielleicht doch die eine oder andere Veränderung anzugehen. Lasst uns eine Delle ins Universum schlagen...

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